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Die Wohnungsbaufinanzierung von 1950 - 1975

Jahr

Mittel des Kapital-
marktes

Öffentliche Mittel

Sonstige Mittel

Wohnungsbau-
investitionen ges.

 

Mrd. DM

vH

Mrd. DM

vH

Mrd. DM

vH

Mrd. DM

 

1950

1,592

41,9%

1,668

43,9%

0,54

14,2%

3,800

1951

1,401

29,8%

2,216

47,1%

1,083

23,0%

4,700

1952

1,614

25,6%

2,713

43,1%

1,973

31,3%

6,300

1953

2,532

32,5%

2,747

35,2%

2,521

32,3%

7,800

1954

3,878

43,1%

3,027

33,6%

2,095

23,3%

9,000

1955

4,881

48,3%

2,789

27,6

2,43

24,1%

10,100

1956

5,035

46,2%

3,151

28,9%

2,714

24,9%

10,900

1957

4,83

42,0%

3,173

27,6%

3,497

30,4%

11,500

1958

5,488

44,6%

3,501

28,5%

3,311

26,9%

12,300

1959

7,485

49,9%

3,884

25,9%

3,631

24,2%

15,000

1960

8,789

51,0%

4,034

23,4%

4,417

25,6%

17,240

1961

10,027

51,6%

3,794

19,5%

5,619

28,9%

19,440

1962

11,129

52,5%

4,614

21,8%

5,437

25,7%

21,180

1963

13,028

56,4%

4,673

20,2%

5,409

23,4%

23,110

1964

15,059

55,5%

5,022

17,1%

8,144

27,8%

29,290

1965

16,124

55,0%

5,022

17,1%

8,144

27,8%

29,290

1966

19,904

54,8%

4,567

14,8%

9,389

30,4%

30,860

1967

16,943

58,6%

4,068

14,1%

7,879

27,3%

28,890

1968

19,225

64,0%

3,445

11,5%

7,36

24,5%

30,030

1969

21,943

69,9%

2,704

8,6%

6,763

21,5%

31,410

1970

23,537

63,4%

2,726

7,3%

10,841

29,2%

37,104

1971

26,627

59,9%

3,263

7,3%

14,53

32,7%

44,420

1972

34,965

64,0%

3,427

6,3%

16,248

29,7%

54,640

1973

40,117

68,2%

3,788

6,4%

14,875

25,3%

58,780

1974

36,823

69,9%

4,088

7,8%

11,739

22,3%

52,650

1975

36,038

76,6%

3,591

7,6%

7,441

15,8%

47,070

insgesamt

386,014

59,9%

91,594

14,2

167,016

25,9%

644,624

Wohnungsbaufinanzierung nach der Währungsreform im Bundesgebiet

Im Bundesgebiet wurden seit der Währungsreform bis zum 31.03.1950 etwa 280 000 Wohnungen gebaut.

Über die Finanzierung dieser Wohnbauten, deren genaue Zahl vorläufig noch nicht feststeht, fehlen gegenwärtig noch einwandfreie Zahlen. Schätzungen ergeben folgendes Bild:

 

in Millionen DM

Bau- und Bodenkosten

2500 bis 2750

davon finanziert durch:

 

I. Hypotheken

900 bis 1000

Öffentl. Hand

1100 bis 1250

Bauherreneigengeld, Mieterdarlehen usw.

500

Es ist zu berücksichtigen, daß ein erheblicher Hundertsatz der ersten Hypotheken ebenfalls aus der öffentlichen Hand stammt (Hypothekenbanken rund 50 v.H., Sparkassen überwiegend eigene Mittel). Der Anteil der Geldgeber am gesamten Hypothekengeschäft ist im einzelnen nicht bekannt. Ende Juni 1950 hatten die Boden- und Kommunalkreditinstitute in allen Darlehenszweigen seit der Währungsreform insgesamt 1459 Mill. DM angelegt, davon 60 v.H. oder 884 Mill. DM in Wohnungsneubauten. Dem Gesamtaktivgeschäft entsprach nur ein Pfandbriefabsatz von 378 Mill. DM.

Die Sparkassen steuerten bis zum 30.06.50 364 Mill. DM zum Hypothekengeschäft bei. Dieser Betrag floss fast ausschließlich dem Wohnungsneubau zu. Hinzu kommen noch 62 Mill. Kommunaldarlehen, die auch meistens für Wohnungsbauten Verwendung fanden.

Die Lebensversicherungen hatten nach Pressemeldungen bis Ende 1949 dem Wohnungsbau 150 Mill. DM I. Hypotheken zur Verfügung gestellt. Im I. Halbjahr 1950 haben die Lebens- und Sachversicherungswirtschaft 220 Mill. DM mittel- und langfristige Kapitalanlagen zu verzeichnen. Auch von diesem Betrag dürfte ein nennenswerter Teil dem Wohnungsbau zugeflossen sein.

Die Bausparkassen hatten im August 1950 einen Bestand an Ausleihungen von insgesamt 285 Mill. DM, davon:

 

in Millionen DM

 

Hypotheken

Zwischenkredite

Private Bausparkassen

89,6

27,0

Öffentliche Bausparkassen

47,5

120,6

Gesamtbetrag der Anstaltshypotheken im Deutschen Reich (Altreich) 1932 bis 1939

In Millionen RM

1932

1936

1937

1938

1939

Anstalts-Hypotheken insges.

21 634

23 803

25 039

26 154

26 803

Davon:

 

 

 

 

 

Städtische Hypotheken

15 930

17 118

18 107

18 898

19 397

Landwirtsch. Hypotheken

5 063

5 526

5 797

6 050

6 220

Nicht aufgeteilte Hypotheken

642

1 160

1 134

1 206

1 186

Unter Anstaltskrediten versteht man die Hypothekenbeleihung durch Hypothekenbanken, Sparkassen, Versicherungsgesellschaften, Sozialversicherungen und Bausparkassen. Hierzu kamen dann noch die Privathypotheken.

 Gesamtbelastung des städt. Grundeigentums im Bundesgebiet am 20.06.1948

Die Gesamtbelastung des Grundeigentums in der Bundesrepublik am Währungsstichtag betrug 15,0 Mrd. DM, wie die vorstehende Aufstellung über die Umstellungsgrundschulden zeigt.
Der Anteil der Privathypotheken ist mit 2,97 Mrd. DM genau ein Fünftel der grundbuchlich gesicherten Darlehen.
Da die Umstellungsgrundschulden des städtischen Grundeigentums 12,5 Milliarden DM betragen, errechnet sich seine Gesamtbelastung (Umstellungsgrundschulden + Resthypotheken) am Währungsstichtag zu 13,9 Mrd. DM.

Umstellungsgrundschulden im Bundesgebiet

Länder
(nach Lage der Grundstücke)

auf
nichtlandwirtschaftlichen
Grundstücken


insgesamt

Schleswig-Holstein

574,3

820,6

Hamburg

1 551,6

1 557,5

Niedersachsen

1 315,3

1 602,0

Nordrhein-Westfalen

4 550,7

4 673,9

Bremen

254,1

255,0

Hessen

1 027,9

1 107,3

Württemberg-Baden

664,7

694,4

Bayern

1 974,4

2 195,0

Rheinland-Pfalz

359,7

385,7

Baden

167,8

181,1

Württemberg-Hohenzollern mit Kreis Lindau

55,2

66,7

Bundesgebiet

12 495,7

13 539,3

Stand 31.03.1950; In Millionen DM

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