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Wann: 27.12. - 28.12.2017 
Wo: Berlin

Näheres finden Sie hier.

Bevölkerung früheres Bundesgebiet von 1952 - 1975

Jahr

 Anzahl der Bevölkerung

1952

 51.619.681

1953

 52.163.792

1954

 52.695.989

1955

 53.199.241

1956

 53.022.878

1957

 53.702.121

1958

 54.383.584

1959

 54.992.545

1960

 55.584.886

1961

 56.139.672

1962

 56.937.775

1963

 57.587.392

1964

 58.266.332

1965

 59.011.657

1966

 59.637.587

1967

 59.872.817

1968

 60.184.080

1969

 60.848.316

1970

 60.650.584

1971

 61.302.208

1972

 61.671.796

1973

 61.975.941

1974

 62.054.123

1975

 61.829.370

Fertigstellungszahlen von 1950 - 2000

Jahr

Wohnungs-
bestand

Fertiggestellte 
Wohnungen

davon SozWBau

 

1950

9.438

372

319

1951

9.995

425

288

1952

10.452

461

319

1953

10.966

540

379

1954

11.507

572

344

1955

12.049

568

341

1956

13.675

591

447

1957

14.218

560

225

1958

14.715

521

315

1959

15.584

589

296

1960

16.139

574

327

1961

16.816

566

316

1962

17.358

573

288

1963

17.893

570

217

1964

18.476

624

260

1965

19.019

592

209

1966

19.574

605

172

1967

19.383

572

198

1968

19.882

520

204

1969

20.355

500

165

1970

20.807

478

165

1971

21.329

555

195

1972

21.957

661

182

1973

22.638

714

127

1974

23.212

604

153

1975

23.621

437

154

1976

23.986

392

134

1977

24.369

409

113

1978

24.708

368

135

1979

25.040

358

109

1980

25.406

389

97

1981

25.748

365

93

1982

26.076

347

99

1983

26.399

341

104

1984

26.782

398

80

1985

27.081

312

69

1986

25.996

252

52

1987

26.184

217

41

1988

26.375

299

39

1989

26.598

239

65

1990

26.839

256

91

1991

27.139

315

90

1992

27.500

375

87

1993

27.918

432

111

1994

28.413

505

106

1995

28.898

499

92

1996

29.300

416

 

1997

29.687

400

 

1998

30.047

372

 

1999

30.408

370

 

2000

30.731

337

 

Wohnungsbestand 1950-2000

Zeitreihen-   
nummer

10001

 

10002

 

früheres Bundesgebiet(bis 1955 ohne Berlin(West),bis 1958 ohne Saarland);(Wohnungen nach Zahl der Räume;1968 und 1969 ohne Bayern)

früheres Bundesgebiet(bis 1955 ohne Berlin(West),bis 1958 ohne Saarland);(Wohnungen nach Zahl der Räume;1968 und 1969 ohne Bayern)

 

Wohngebäude

Wohnungen

 

 

insgesamt

 

 

 

Klassifikation

 

 

Maßeinheit

Anzahl

Anzahl

Jan 50

5254320

9437576

Jan 51

5432102

9994890

Jan 52

5579796

10452169

Jan 53

5740973

10966295

Jan 54

5918857

11506801

Jan 55

6120629

12049104

Jan 56

6438000

13675000

Jan 57

6629923

14218445

Jan 58

6815174

14715161

Jan 59

7192200

15584185

Jan 60

7396388

16138922

Jan 61

7535614

16816205

Jan 62

7745347

17358010

Jan 63

7958737

17892802

Jan 64

8188419

18476093

Jan 65

8411069

19019072

Jan 66

8633648

19573831

Jan 67

8693596

19383383

Jan 68

8878446

19882286

Jan 69

9053064

20355490

Jan 70

9221866

20806969

Jan 71

9415746

21329418

Jan 72

9636917

21956659

Jan 73

9872614

22638117

Jan 74

10073332

23212267

Jan 75

10237966

23620848

Jan 76

10412618

23986227

Jan 77

10606232

24369495

Jan 78

10808163

24708260

Jan 79

11007104

25040189

Jan 80

11216969

25405789

Jan 81

11397727

25747547

Jan 82

11552088

26076242

Jan 83

11690863

26398892

Jan 84

11841629

26781592

Jan 85

11970353

27080785

Jan 86

11963906

25996118

Jan 87

12064985

26183860

Jan 88

12174851

26375123

Jan 89

12303161

26598269

Jan 90

12423347

26839245

Jan 91

12553361

27139117

Jan 92

12690750

27500448

Jan 93

12844433

27917562

Jan 94

13028584

28412816

Jan 95

13198641

28898409

Jan 96

13342653

29299740

Jan 97

13497709

29686946

Jan 98

13660053

30046567

Jan 99

13839136

30407885

Jan 00

14012544

30730912

Wohnungsbau und Bauherren im Reich (Altreich) 1927 bis 1938

Jahr

Private Bauherren

Gemeinnützige Wohnungs-
unternehmen

Öffentliche Körperschaften
und Behörden

Zahl der fertiggestellten Neuwohnungen

1927

169 395

78 426

33 269

1928

180 900

90 889

31 538

1929

173 139

109 121

30 010

1930

156 754

121 394

27 148

1931

118 749

92 587

18 492

1932

91 672

27 282

11 337

1933

99 660

19 546

12 986

1934

133 542

30 187

25 760

1935

154 845

40 050

17 127

1936

194 631

71 101

15 246

1937

201 672

91 253

14 629

1938

163 251

96 973

14 848

in v. H. der Gesamtzahl

1927

60,3

27,9

11,8

1928

59,6

30,0

10,4

1929

55,5

34,9

9,6

1930

51,3

39,8

8,9

1931

51,7

40,3

8,0

1932

70,4

20,9

8,7

1933

75,4

14,8

9,8

1934

70,5

15,9

13,6

1935

73,0

18,9

8,1

1936

69,3

25,3

5,4

1937

65,6

29,7

4,7

1938

59,3

35,3

5,4

Die Tabelle zeigt, dass der private Wohnungsbau in den Jahren nach dem ersten Weltkrieg nie unter 51 v. H. des gesamten Wohnungsbauvolumens sank. In den zwanziger und dreißiger Jahren wurden 60 v. H. aller Wohnungen durch private Bauherren erstellt, obwohl die öffentliche Förderung oft einseitig den Wohnbauten der Behörden und gemeinnützigen Wohnungsunternehmen galt. Die Leistung der privaten Wohnungswirtschaft ist besonders beachtlich deshalb, weil sie steuerlich außerordentlich belastet war und praktisch alle Förderungsmittel hat aufbringen müssen, die insgesamt an alle geförderten Bauträger gegeben wurden.

Wohnungsbau der gemeinnützigen Wohnungsunternehmen

Deutsches Reich 1862 bis 1939

Von 1862 bis 1915 errichteten die Baugenossenschaften rund 125 000 Wohnungen. Bis Ende 1939 erstellten die gemeinnützigen Wohnungsunternehmen an Wohnungen:

Unternehmen

Anzahl

Baugenossenschaften

560.463

Gemeinnützige GmbH

411.161

Gemeinnützige AG

185.491

Sonstige Gemeinnützige

29.934

Zusammen

1.187.049

Heimstätten

72.973

Treuhandstellen

6.702

Gagfah

53.106

Insgesamt

1.320.230

Ihr Wohnungsbestand belief sich demnach zu Beginn des zweiten Weltkrieges auf 1,3 Millionen Wohnungen, das sind 7,2 v. H. des Bestandes von 18,1 Millionen.

Bundesrepublik

Der gemeinnützige Wohnungsbestand im Bundesgebiet betrug am 31.12.1947 insgesamt 675 378 Wohnungen. Am 31.12.1949 70 7971 eigene Wohnungen, außerdem 57198 verwaltete Wohnungen. Im Halbjahr Juli - Dezember 1948 wurde die Wohnungsbautätigkeit weitaus überwiegend von privaten Bauherren getragen. Vom Wohnungszuwachs 1948/49 wurden rund 15 v. H. also 36000 Wohnungen, von gemeinnützigen Wohnungsunternehmen errichtet. Der gemeinnützige und der Behördenwohnungsbau belief sich 1949 im Vereinigten Wirtschaftsgebiet (britische und amerikanische Zone) auf 23 v. H. Hiervon entfielen 7 v. H. auf den behördlichen Wohnungsbau.

Im Baujahr 1950, nachdem erstmalig seit Kriegsbeginn wieder in größerem Umfang öffentliche Mittel für den Wohnungsbau zur Verfügung standen, ist auch der Anteil des gemeinnützigen Wohnungsbaus gestiegen. Allerdings kam es wegen bevorzugter Verteilung der staatlichen Förderungsmittel an gemeinnützige Wohnungsunternehmen entgegen der im Ersten Wohnungsbaugesetz vorgesehenen Gleichberechtigung der Bauträger wiederholt zu Protesten in Länderparlamenten (Bremen, Hamburg, Hessen).

Der private Werkwohnungsbau im Deutschen Reich 1873 bis 1937

Jahr

Anzahl

1873

6.772

1901

25.151

1914

94.027

1925

159.021

1937

466.434

In diesen Wohnungen war 1937 ein Kapital in Höhe von 2 bis 2,5 Milliarden RM investiert. Rund die Hälfte des gesamten Werkwohnungsbestandes entfiel 1937 auf das rheinisch-westfälische Industriegebiet (rund 240 000).

München 1948

A.

Physische Eigentümer

 

 

1.

Inländer nach der Berufsstellung

Zahl

v. H.

 

Selbständige Landwirte

561

2,7

 

Selbständige Gewerbetreibende

3 325

16,2

 

Freie Berufe

474

2,3

 

Beamte

813

3,9

 

Angestellte

1 374

6,6

 

Arbeiter

3 044

14,8

 

Pensionsempfänger

1 207

5,9

 

Sozialrentner

1 112

5,6

 

Sonstige (z. B. Privatier)

2 052

10,0

 

ohne Angabe

210

1,0

2.

Ausländer

81

0,4

 

Physische Eigentümer insgesamt

14 253

69,4

B.

Juristische Eigentümer

 

 

1.

Öffentliche Körperschaften

1 518

7,4

2

Private Körperschaften

 

 

 

a) Handelsgesellschaften

718

3,5

 

b) Gemeinnützige Wohnungsunternehmen

3 121

15,2

 

c) Sonstige

808

3,9

 

Juristische Eigentümer insgesamt

6 165

30,0

C.

Ohne Angabe

 

 

 

Eigentümer zusammen

20 529

100,0

Hanau 1948

Ruineneigentümer in zerstörten "Neustadt"

in v. H.

Handwerker

30

Angestellte und Arbeiter

19

Rentner und Witwen

17

Kaufleute und freie Berufe

27

Fabrikanten, Personal- und Kapitalgesellschaften

5

Öffentliche Gebäude

2

Diese amtliche Erhebung nach der Währungsreform bzw. Veröffentlichung eines wissenschaftlichen Instituts aus einer Groß- und einer Mittelstadt sind typisch für die soziale Schichtung der privaten Haus- und Grundbesitzer, die ganz überwiegend dem kleinen Mittelstand entstammen bzw. zu einem hohen Hundertsatz von den handarbeitenden Bevölkerungskreisen gestellt werden. Die "Kapitalistenklasse" ist so gut wie gar nicht im deutschen Hausbesitz vertreten. So hebt der Hanauer Bericht ausdrücklich hervor, dass in dem untersuchten Trümmergebiet in keinem Fall ein Kapitalrentner Grundeigentümer ist.

in Solingen 1949

Berufliche Gliederung der Mitglieder des Haus- und Grundbesitzervereins

in v. H.

Freie Berufe

0,6

Fabrikanten und Kaufleute
(Groß- und Mittelfirmen)

5,8

Gewerbe- und Handeltreibende
(einschließlich Kleinfirmen)

19,9

Angestellte

10,5

Arbeiter

20,8

Witwen und Rentenempfänger

31,8

Handwerker

9,5

Landwirtschaft

1,1

Schleswig-Holstein 1935

In 47 Gemeinden in Schleswig-Holstein wurde 1935 vom Verband Schleswig-Holsteinischer Haus- und Grundeigentümervereine eine Erhebung über die soziale Schichtung der städtischen Grundeigentümer durchgeführt. Eine Zusammenfassung dieser Statistik wird nachstehend wiedergegeben. Sie zeigt, dass das städtische Grundeigentum zu 90 v. H. in Händen privater Grundbesitzer, vor allem des Mittelstandes, sich befindet.

Anteil der einzelnen Eigentümergruppen in v. H. der Gesamtzahl

Juristische Personen insgesamt: 10,41%
Natürliche Personen insgesamt : 89,59%
davon:

Arbeiter und nichtselbständige Handwerker

18,53

Landwirte und Fuhrunternehmer

4,69

Hotelbesitzer und Gastwirte

2,41

Selbständige Handwerker

12,09

Bauunternehmer und Architekten

1,37

Fabrikanten

1,19

Kaufleute, Händler, Vertreter

9,93

Offiziere, höhere Beamte

1,84

Ärzte, Rechtsanwälte, freie Berufe und mittlere Beamte

3,39

untere Beamte

3,09

Angestellte

3,78

Rentner

7,37

Frauen

11,67

Sonstige

8,24

Dortmund 1950

Die von dem Haus- und Grundbesitzerverein in Dortmund durchgeführte Erhebung auf Grund sorgfältig vorbereiteter Erhebungsunterlagen ergab die folgende Aufgliederung:

Arbeiter, Arbeitsinvaliden, Rentner

28,3%

Angestellte, Beamte, Pensionäre

24,2%

Witwen und Berufslose

17,3%

Handwerker, Gewerbetreibende

22,2%

Landwirte

1,0%

Freie Berufe

5,1%

Sonstige

1,9%

Kriegsschäden - Wohnungsausfall und Vermögensverlust

In den drei Westzonen sind von 10,84 Mill. Wohnungen 2,2 Mill. total zerstört worden. 20.33 v. H. des ursprünglichen Bestandes, der zu Beginn des zweiten Weltkrieges vorhanden war.

Bezogen auf das Grundvermögen mag der Prozentsatz der Schäden (unter Berücksichtigung der Schäden von gemischt-genutzten Geschäftsgrundstücken und Ausscheidung des landwirtschaftlichen Wohnungsbestandes) 25 % betragen haben. Wenn der Einheitswert des gesamten Grundeigentums in den drei Westzonen bei 28 Milliarden liegt, wäre also ein Schaden von 7 Milliarden anzunehmen. Unter diesen Umständen dürfte bei Anrechnung eines Zuschlags von 50 % (für Kleinschäden usw.) die Annahme eines Gesamtschadens an Wohnraum mit 10,5 Milliarden als reichlich zu betrachten sein. (Diese Angaben stammen aus dem für den Lastenausgleich zuständigen Bundesfinanzierungsministerium.)

Infolge Kriegszerstörung gab es in den Stadtgemeinden des Bundes 1948 ein Drittel Wohnungen weniger als 1939. Die Landgemeinden dagegen hatten 1948 mehr Wohnungen als 1939. Eine Ausnahme bildet Nordrhein-Westfalen, wo 16 v. H. der ländlichen Wohnungen vom Kriege zerstört worden sind. Die Kriegszerstörung hat überwiegend das städtische Grundeigentum getroffen.

Wohnungsüberfüllung – Wohnungsbedarf

Personen je Wohnung in den Ländern des Vereinigten Wirtschaftsgebietes (brit. und amerik. Zone) 1939 und 1948

 

1939

1948

Veränderung 1948 gegenüber 1939

Land

Personen je Wohnung

Pers. je Whg. mehr

in v.H.mehr

Schleswig-Holstein

3,54

6,56

+ 3,02

+ 85

Hamburg

3,05

5,11

+ 2,06

+ 67

Niedersachsen

3,82

6,01

+ 2,19

+ 57

Nordrhein-Westfalen

3,53

5,21

+ 1,68

+ 48

Bremen

3,35

5,20

+ 1,85

+ 55

Hessen

3,58

4,85

+ 1,27

+ 35

Baden-Württemberg

3,54

4,75

+ 1,21

+ 34

Bayern

3,92

5,49

+ 1,57

+ 40

Vereinigtes Wirtschaftsgebiet

3,61

5,37

+ 1,76

+ 49

In der britischen und amerikanischen Zone leben durchschnittliche die Hälfte mehr Personen in jeder Wohnung als 1939. Die französische Zone hat kaum Flüchtlinge aufgenommen und ist auch nur gering vom Kriege betroffen, deshalb ist dort die Wohndichte gegenüber der Vorkriegszeit nicht nennenswert verändert. Um in der Bundesrepublik wieder Wohnverhältnisse zu schaffen wie vor dem zweiten Weltkrieg, müssten gegen 5 Mill. Wohnungen gebaut werden. Von Sachkennern wird allerdings darauf hingewiesen, dass ein Wohnungs"bedarf" gemessen an und bezogen auf die Vorkriegszeit überhöht ist. Damals war bei Vollbeschäftigung und Rüstungshochkonjunktur während gleichzeitig bestehenden Mietenstopp die Nachfrage nach Wohnungen und der Wohnungskonsum ungewöhnlich hoch. Das heutige Einkommen würde gar nicht ausreichen für einen so gehobenen Wohnungsstandard. Im Gegensatz zu dieser Ansicht wird von anderer Seite der Fehlbestand an Wohnungen im Bundesgebiet wie folgt geschätzt:

a)

infolge Zerstörung

2,2 Millionen

b)

infolge Bevölkerungszunahme um ein Fünftel (1940 bis 1948). Aus der Zuwanderung von 9 Millionen Heimatvertriebenen und dem nicht abreißenden Strom von Flüchtlingen aus der Ostzone

3,0 Millionen

c)

aus dem laufenden Bedarf für die jährliche Bevölkerungszunahme in den kommenden Jahren

0,12 Millionen

Entwicklung der Wohneigentumsquoten in Deutschland (in Prozent von 1950 bis 1998)

Gebiet

1950

1961

1968

1972

1978

1980

1982

1987

1993

1998

Baden-Württemberg

47

41,7

43,6

42

44,3

44,9

45,9

44,7

47,9

48,3

Bayern

48,6

41,3

42,5

41,9

41,9

43,2

45,1

44,3

46,9

47,6

Berlin

-

-

-

-

-

-

-

10

11

Berlin-West

6,2

6,6

8,3

9,4

7,8

8,9

11,3

11

12,5

13,2

Berlin-Ost

-

-

-

-

-

-

-

-

5

7,3

Brandenburg

-

-

-

-

-

-

-

-

32,5

35,5

Bremen

35,1

27,8

29,5

29,2

30,1

31,1

33,2

30,4

33

37,5

Hamburg

22,5

15,3

16,3

15,6

14,5

16,5

17,1

17,3

19,2

20,3

Hessen

44,4

37,8

39,3

38,8

34,5

43,5

43,6

41

43,4

43,3

Mecklenburg- Vorpommern

-

-

-

-

-

-

-

-

25,9

32,2

Niedersachsen

44

38

41,8

42,3

45,1

46,9

48,3

45,6

47,6

48,9

Nordrhein-Westfalen

31,3

26,1

29,2

28,7

30,5

32,2

33,4

32,8

35,1

37,4

Rheinland-Pfalz

54,4

47,8

51,6

48,9

51,4

54,3

53,8

52,2

52,9

55

Saarland

-

47,3

51,7

48,2

58,3

58,8

62,6

55,1

57,7

58,1

Sachsen

-

-

-

-

-

-

-

-

23,3

28,3

Sachsen-Anhalt

-

-

-

-

-

-

-

-

30,2

36,5

Schleswig-Holstein

37,3

35,9

39,5

39,6

43

44,8

45,4

43,8

45,9

46,8

Thüringen

-

-

-

-

-

-

-

-

34,5

39,2

Westdeutschland

39,1

33,8

36,4

35,8

37,5

39,3

40,4

39,3

41,7

43,1

Ostdeutschland

-

-

-

-

-

-

-

-

26,4

31,2

Deutschland

-

-

-

-

-

-

-

-

38,8

40,9

Wohnungsbestand nach Eigentumsgruppen in der Bundesrepublik September 1950

 

in Millionen

in %

Wohnungsbestand insgesamt davon:

8,65

100%

in ländlichen Gemeinden

5,05

58%

in Stadtkreisen

3,60

42%

darunter:

 

 

privater Hausbesitz

7,35

85%

private Werk-, ferner Dienstwohnungen

0,43

5%

Gemeinnütziger Wohnungsbesitz

0,71

8%

Öffentlicher Wohnungsbesitz

0,17

2%

(Die Zahlen des Stat. Amtes des Bundes wurden durch Angaben der wohnungswirtschaftlichen Verbände und Schätzungen ergänzt.)

Aus diesen Zahlen erhellt die überragende Bedeutung, die dem privaten Hausbesitz für die Wohnraumversorgung der Bevölkerung des Bundesgebietes zukommt. Über 85 v. H. aller vorhandenen Wohnungen sind in privatem Besitz und vier Fünftel der Wohnungsneubauten, die nach der Währungsreform erstellt worden sind, verdanken privatwirtschaftlicher Initiative ihr Entstehen.

Die Wohnungsbautätigkeit in der Bundesrepublik nach der Währungsreform

Genaue Gesamtzahlen über den Wohnungsbau in der Bundesrepublik sind noch nicht veröffentlicht.

Seit der Umstellung der deutschen Währung auf DM sind bis zum 31.03.1950 schätzungsweise 280.000 Wohnungen mit einem Kostenaufwand von 2,5 bis 2,75 Milliarden DM erstellt worden.

Von diesen Wohnungen entfallen auf die Zeit vom

01.07. bis 31.12.1948

75.000

(Schätzung)

01.01. bis 31.12.1949

165.000

(Schätzung)

01.01. bis 31.03.1950

42.000

(amtl. Statistik)

Gesamt

280.000

 

Anteil von Wiederaufbau, Wiederherstellung, Um-, An-, Ausbau
am gesamten Wohnungsbau 1949/50 im Vereinigten Wirtschaftsgebiet (brit. und amerik. Zone)

 

Wiederaufbau

Wiederherstellung

Um-, An- Ausbau

Neubau

1949 II. Vierteljahr

25,6%

25,4%

15,5%

33,5%

1949 III. Vierteljahr

24,1%

25,0%

14,6%

36,2%

1949 IV. Vierteljahr

24,9%

17,8%

12,2%

45,1%

1950 I. Vierteljahr

26,0%

16,6%

12,3%

45,1%

In % des gesamten Zuganges

Man unterscheidet:
- Wiederaufbau von Ruinen,
- Wiederherstellung von beschädigten Gebäuden,
- Um-, An- und Ausbau von vorhandenen Wohnungen,
- Neubau auf Nichttrümmergrundstücken.

Der Wiederaufbau nahm im Baujahr 1949/50 gleichbleibend ein Viertel des gesamten Wohnungszugangs ein. Wiederherstellung und Umbauten gingen zurück, während der Neubau anstieg.

Der Wiederaufbau in den Städten ist im Verhältnis zum Neubau gering. Dies ist eine bedenkliche Fehlentwicklung. Die Trümmergrundstücke im Kern der zerstörten Städte müssen bevorzugt aufgebaut werden. Sie liegen verkehrsgünstig und erfordern keine Ausschließungskosten. Auf dem Kongress des Deutschen Verbandes für Städtebau und Raumplanung im Mai 1950 in Berlin wurde hierauf besonders hingewiesen.

Aufteilung nach der Wohnraumzahl 1949-50

Vereinigtes Wirtschaftsgebiet
(britische und amerikanische Zone)

 

insgesamt

1 – 3
Räume

4 – 5
Räume

6 u. mehr
Räume

1949 II.

Vierteljahr

20 739

13 408

6 663

668

1949 III.

Vierteljahr

30 062

18 873

10 146

1 043

1949 IV.

Vierteljahr

53 989

33 960

18 124

1 867

1950 I.

Vierteljahr

39 720

24 775

13 573

1 372

Bundesgebiet insgesamt

Vereinigtes Wirtschaftsgebiet
(britische und amerikanische Zone)

 

insgesamt

1 – 3
Räume

4 – 5
Räume

6 u. mehr
Räume

1950 I.

Vierteljahr

41 997

25 907

14 492

1 598

1950 II.

Vierteljahr

51 913

32 480

17 818

1 615

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